Fachportal: CE-Richtlinien und CE-Kennzeichnung

Tag-Archiv für ‘Druckgeräte’

Europäische Werkstoffzulassung (EAM) nach der Druckgeräterichtlinie

Eine europäische Werkstoffzulassung ist ein technisches Dokument, das die Eigenschaften eines Werkstoffs beschreibt, der für die wiederholte Verwendung zur Herstellung von Druckgeräten vorgesehen ist, ohne in einer harmonisierten Norm berücksichtigt zu sein.

Harmonisierte Normen zur Druckgeräterichtlinie 97/23/EG

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Aktualisierte CD mit Leitlinien zur Druckgeräterichtlinie

Um eine einheitliche Anwendung der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG sicherzustellen, werden im Rahmen der Arbeitsgruppe “Druck” der Kommission Leitlinien erstellt und abgestimmt. Die Leitlinien sind keine rechtsverbindliche Auslegung der Richtlinie. Rechtsverbindlich bleibt weiterhin allein der Text der Richtlinie 97/23/EG. Die Leitlinien stellen jedoch eine Bezugnahme dar, mit der die einheitliche Anwendung der Richtlinie durch alle Betroffenen sichergestellt werden soll. Sie geben, soweit in den einzelnen Texten nichts anderes angegeben ist, die übereinstimmende Meinung der Experten der Mitgliedstaaten wieder.

Ortsbewegliche Druckgeräte: Aktualisierte Anforderungen durch ADR 2011

Mit der aktuellen Ausgabe der ADR 2011 wurden umfassende Veränderungen gegenüber der bisherigen Ausgabe 2009 durchgeführt. In Deutschland ist diese Änderungen durch die 21. ADR Änderungsverordnung, verkündet im Bundesgesetzblatt Teil II Nr. 28 S. 1134 vom 14. Oktober 2010, in deutsches Recht umgesetzt worden und tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Allerdings gibt es bis zum 30.Juni 2011 eine Übergangsfrist. Bis zu diesem Zeitpunkt können die Vorschriften des ADR 2009 angewendet werden.

Vorschriften für Flaschen von Atemschutzgeräten

Die Druckluftflaschen von Atemschutzgeräten (UN-Nummer 1002) wie sie z. B. von Feuerwehr benutzt werden, werden in der Regel an unterschiedlichen Einsatzorten eingesetzt und unterliegen somit den transportrechtlichen Vorschriften für Gefahrgut. Für das Inverkehrbringen ortsbeweglicher Druckgeräte gilt normalerweise für derartige Druckgasflaschen die Europäische Richtlinie 2010/35/EU. Gemäß dieser Richtlinie werden jedoch Flaschen für Atemschutzgeräte explizit von dieser Richtlinie ausgeschlossen, d. h. für das Inverkehrbringen gilt die Druckgeräterichtlinie 97/23/EG.

Qualifikation, Aufgaben und Verantwortung der Prüfaufsicht für zerstörungsfreie Prüfungen

Die zerstörungsfreien Prüfungen von Werkstoffen und Schweißnähten werden im Rahmen von Qualitätsprüfungen nach den entsprechenden Regelwerken wie z. B. EN 13445 oder AD 2000-Merkblatt durchgeführt. Dabei werden sowohl eigenes Prüfpersonal bei Herstellern als auch Prüfpersonal von ISO 17025 zertifizierten Prüflaboren im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages eingesetzt. Zum Prüfpersonal gehören neben den Prüfern auch die Prüfaufsicht.

Dichtungskennwerte für die Flanschberechnung

Für die Bestätigung der sicheren Funktion einer Flanschverbindung sind Dichtheitsnachweise und Festigkeitsnachweise durchzuführen. Bei Dichtheitsnachweisen muss der Nachweis erbracht werden, dass die Konstruktion aus dem System Flansch, Dichtung und Schraube sicherstellt, dass die zulässigen Leckagen sowohl im Einbauzustand als auch während des Betriebes nicht überschritten werden. Allerdings ist der Dichtheitsnachweis nicht in allen Regelwerken möglich, weil die Berechnungsverfahren und Materialkennwerte auf Erfahrungs- und Schätzwerte aufbauen (Taylor Forge-Verfahren).

Beurteilung der technischen Dichtheit von Flanschverbindungen an Druckgeräten

Der Begriffe „technisch dicht“ ist ein synonym für eine relativ hohe Dichtheitsanforderung, ohne dass hierfür eine allgemein verbindliche Definition existiert. Damit wird zwar eine „Dichtheit“ vorausgesetzt, gleichzeitig aber eine gewisse Undichtheit (Leckage) zugebilligt, die jedoch für die meist technische Anwendung aus der Sicht des Anwenders bzw. des Regelwerksetzers nicht von Bedeutung ist (z. B. in …mehr

Zur Änderung A3 der Druckbehälternorm EN 13445-5:2009

Die EN 13445-5:2009 “Unbefeuerte Druckbehälter – Teil 5: Inspektion und Prüfung” ist zusammen mit den anderen Teilen dieser Normenreihe als harmoniserte Norm veröffentlicht und bei deren Anwendung kann der Druckbehälterhersteller davon ausgehen, dass er damit die grundlegenden Sichcherheitsanforderungen der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG erfüllt (Vermutungswirkung). Die Ausgabe der EN 13445-5:2009 wurde als neue Ausgabe (Ausgabe 2009) veröffentlicht …mehr

Druckgeräterichtlinie 97/23/EG

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