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Produktsicherheit: Neue Sicherheitsnormen für schwimmende Freizeitartikel

News 2001/95/EGDurch einen Durchführungsbeschluss der Kommission vom 18. Juli 2013 wurde der Weg frei gemacht, die nachstehenden Sicherheitsnormen für schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser im Europäischen Amtsblatt zu veröffentlichen. Diese Veröffentlichung wurde im Amtsblatt Nr. C 254 vom 4.9.2013 durchgeführt.

Dabei handelt es sich um die Normen:

  • EN 15649-1:2009 + A1:2012 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 1: Klassifikation,
  • EN 15649-2:2009 + A1:2012 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 2: Verbraucherinformation“,
  • EN 15649-3:2009 + A1:2012 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 3: Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Artikel der Klasse A“,
  • EN 15649-4:2010 + A1:2012 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 4: Zusätzliche spezifische sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Klasse-B-Geräte“,
  • EN 15649-5:2009 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 5: Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Artikel der Klasse C“,
  • EN 15649-6:2009 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 6: Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Artikel der Klasse D“,
  • EN 15649-7:2009 „Schwimmende Freizeitartikel zum Gebrauch auf und im Wasser — Teil 7: Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Artikel der Klasse E“.

Hauptgefahren im Zusammenhang mit schwimmenden Freizeitartikeln zum Gebrauch auf und im Wasser, nämlich der Gefahr des Ertrinkens bzw. Beinahe-Ertrinkens, sowie anderer konstruktionsbedingter Gefahren wie Abtreiben, Halte-Verlust, Sturz aus großen Höhen, Einschluss oder Verwickeln über bzw. unter der Wasseroberfläche, unvorhersehbarer Verlust der Schwimmfähigkeit, Kentern und Kälteschock sowie benutzungsinhärenter Gefahren wie Kollision und Aufprall oder Gefahren durch ablandige Winde, Strömung und Gezeiten.

Die EU-Kommisssion hat festgestellt, dass diese Normen die allgemeinen Sicherheitsanforderungen der Richtlinie 2001/95/EG hinsichtlich der Risikoanforderungen die sie abdecken, erfüllen.

Anmerkung:
Gemäß Artikel 3 Absatz 2 zweiter Unterabsatz der Richt­ linie 2001/95/EG gilt ein Produkt als sicher — soweit es um Risiken und Risikokategorien geht, die durch die betreffenden nationalen Normen geregelt werden —, wenn es den nicht bindenden nationalen Normen ent­spricht, die eine europäische Norm umsetzen, auf die die Kommission gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Richtlinie im Amtsblatt der Europäischen Union verwiesen hat. 

Weiterführende Informationen

Durchführungsbeschluss der Kommission vom 18. Juli 2013

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