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Beurteilung der technischen Dichtheit von Flanschverbindungen an Druckgeräten

Der Begriffe „technisch dicht“ ist ein synonym für eine relativ hohe Dichtheitsanforderung, ohne dass hierfür eine allgemein verbindliche Definition existiert. Damit wird zwar eine „Dichtheit“ vorausgesetzt, gleichzeitig aber eine gewisse Undichtheit (Leckage) zugebilligt, die jedoch für die meist technische Anwendung aus der Sicht des Anwenders bzw. des Regelwerksetzers nicht von Bedeutung ist (z. B. in der TRBS 2152 Teil 2 wird explizit darauf hingewiesen, dass bei technisch dichten Anlagenteile seltene Freisetzungen zu erwarten sind). Diese Betrachtungsweise kann jedoch ggf. anderen Zielen wie Umweltschutz und Klimaschutz entgegenstehen. In einigen Regelwerken und Vorschriften wird der Begriff „technisch dicht“ verwendet, ohne dass hierfür irgendwelche Vorgaben oder Erläuterungen angeben werden. Es gibt jedoch auch Regelwerke und Vorschriften, die hierzu jeweils spezifische Angaben machen. Eine allgemein gültige Definition zu „technischer Dichtheit“ gibt es also nicht.

Auch gibt es keine absolute Dichtheit. Die Anforderungen „dicht“ kann über vereinbarte Leckageraten definiert werden. Mit der TA-Luft wurde über eine definierte Leckagerate an Normflanschverbindungen die Anforderungen hinsichtlich der „technischen Dichtheit“ von Flanschverbindungen festgelegt. Ein Fachbeitrag auf  DRUCKGERÄTE ONLINE informiert über die Beurteilung der technischen Dichtheit von Flanschverbindungen an Druckgeräten wie Druckbehälter, Rohrleitungen und chemischen Apparaten. Insbesondere wird über eine neue VDI Richtlinie informiert, die für technisch dichte Flanschverbindungen entsprechende Dichtheitsklassen  bzw. Leckageraten, damit der Nachweis zur Erfüllung der Anforderungen der TA-Luft durchgeführt werden kann.

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